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![]() „Ohne den Anderen, kann ich nicht Mensch sein“, so brachte Ernst Sieber, bekannter Obdachlosenpfarrer, in der Stäfner Kirche das Thema des Sofa-Gottesdienstes auf den Punkt. Das Team hatte gefragt wie wahres Menschsein möglich ist. Siebers Antwort ist radikal. Von Thomas Schaufelberger Nur wenn wir allen Menschen in der Gesellschaft, einen Raum zugestehen, gelingt es uns selber Mensch zu sein. Die Armen, die Vaganten, die Obdachlosen, die Kranken – sie alle gibt es und ihnen gilt es, Raum zu schaffen. Zum Schluss seiner Predigt brachte Sieber alle 250 Teilnehmende dazu, stehend den alten Gospelsong „When the Saints go marching in“ zu singen. Musikalisch begleitet wurde dieser Sofa-Gottesdienst vom Stäfner Chor „m-project“. Weiterhin werden fünf kreative, sinnliche, tiefgründige Sofa-Gottesdienste pro Jahr vom jungen Sofa-Team vorbereitet und durchgeführt. In Zukunft öfter mit musikalische und anderen Gästen und in Zukunft immer mit Kinderhüetei. Am 18. April – der nächsten Durchführung – ist der Team-Chor Jona zu Gast. |
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publiziert am 01.02.2010 |
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