Jugendleitbild 2008 Stδfa

Die Kirchgemeinde Stäfa hat sich gemeinsam mit der kath. Pfarrei und der Schule Stäfa an einem Leitbildprozess beteiligt, welcher die politische Gemeinde initiiert hat. Nach einem längeren Prozess, in dem auch die Dorfbevölkerung und die Jugendlichen involviert waren, besteht nun ein von allen Institutionen verabschiedetes Jugendleitbild, das zu einer vermehrten Zusammenarbeit und Vernetzung in Jugendfragen führen wird. Die Kirchgemeinde Stäfa wird also in Zukunft auf operativer Ebene vermehrt mit politischer Gemeinde, Schule und katholischer Pfarrei zusammen arbeiten, um mitzuhelfen, den Jugendlichen in Stäfa einen guten Raum zu bieten, sich zu entfalten und Werte für ihr Leben mitzunehmen. Neu wird ein Organ geschaffen, das auf strategischer Ebene die Zusammenarbeit vertieft und koordiniert.


Zufriedenheit bewahren und verbessern

Unter diesem Titel steht der Schlussbericht zur Jugendbefragung in Stäfa, die bei Jugendlichen von 12 bis 18 Jahren durchgeführt wurde.
Sie bildete eine Grundlage für den Jugendleitbild-Prozess Stäfa, der von April bis November 2007 stattfand, gemeinsam initiiert und getragen von der Politischen Gemeinde, der Schulgemeinde und den beiden Kirchgemeinden.
Über 200 Personen beteiligten sich an Workshops und in Arbeitsgruppen. Geleitet von der Kernaussage der Jugendbefragung, beschäftigten sie sich mit den jugendspezifischen Anliegen und Bedürfnissen und beantragten in der Folge Massnahmen.
So entstand das vorliegende Jugendleitbild.
Mit Freude haben wir die Resultate der Jugendbefragung zur Kenntnis genommen und den Leitbildprozess verfolgt. Mit der festen Absicht, der Jugend in Stäfa auch zukünftig gute Bedingungen zur Entwicklung und Entfaltung zu bieten, haben wir dem Jugendleitbild Stäfa 2008 zugestimmt.

Karl Rahm, Gemeindepräsident Gemeinde Stäfa
Jürg Meili, Präsident Schule Stäfa
Rosmarie Schefer, Präsidentin Evang.-ref. Kirchgemeinde Stäfa
Beatrice Bölli, Präsidentin Röm.-kath. Kirchgemeinde Stäfa
Wir arbeiten kooperativ und präventiv Wir bewältigen Konflikte gewaltfrei.
• Bestehende Konzepte und Strukturen sind bekannt.
Sie werden ausgetauscht, abgeglichen und weiterentwickelt.
Wir arbeiten kooperativ und präventiv
• Gemeinde, Kirchen und Schule sind konzeptionell
vernetzt. Auf dieser Grundlage werden neue Massnahmen
entwickelt.
• Es bestehen spezifische Fachgruppen, die Aufklärungs-
und Informationsarbeit leisten und als Anlaufstelle
für Betroffene dienen. Inhaltlich prioritär sind
Gewalt und Früherkennung.
• Bestehendes in den Bereichen Ernährung, Vernetzung,
Stärkung von Familienstrukturen, Quartierarbeit
und Nachbarschaftshilfe ist bekannt.
Wir unterstützen Jugendliche unbürokratisch und deren Eltern in ihrer Aufgabe Wir unterstützen Jugendliche unbürokratisch bei Projekten und Ideen. Wir haben Vertrauen und tolerieren auch Fehler.
• Die Trägergemeinden führen eine Anlaufstelle für
Jugendliche. Die Anlaufstelle verfügt über ein Budget.


Wir unterstützen Eltern in ihrer Aufgabe und Vorbildfunktion
• Bestehende Angebote in und für Stäfa sind koordiniert.
• Die Elternmitwirkung der Schule und die Angebote
der anderen Gemeinden für Eltern und Familien sind
bekannt und werden genutzt.
Wir haben integrative Angebote. Wir haben integrative Angebote. Wir leben unsere Werte und fordern sie ein.
• Die Trägergemeinden stellen sich der gesellschaftlichen
Herausforderung und gehen sie aktiv an.
• Die Leistungen der Vereine und Verbände in diesem
Bereich sind wesentlich.
• Ansprechpersonen für die Thematik vernetzen sich.
Wir haben attraktive Begegnungs- und Freiräume. Wir haben attraktive Begegnungs- und Freiräume, die wir innovativ und eigenverantwortlich nutzen.
• Öffentliche Begegnungs- und Freiräume sind für
Jugendliche zugänglich und nutzbar.
• Jugendspezifische Infrastruktur wird bedürfnisorientiert
ausgebaut.
• Im Rahmen von Subventionen werden jugendspezifische
Anliegen gefördert.
Wir haben ein Forum mit Jugendlichen und Erwachsenen. Wir haben ein Forum mit Jugendlichen und Erwachsenen.
Wir diskutieren als ernst zu nehmende und
gleichberechtigte Partner.
• Zweimal jährlich findet ein Jugendforum statt. Darin
tauschen sich Jugendliche mit Behörden, Verwaltung
und Fachpersonen aus. Das Jugendforum hat Antragsrecht.
• Jugendliche werden an demokratische Strukturen
herangeführt und sammeln Erfahrungen.
Wir sind koordiniert und vernetzt. Wir sind koordiniert und vernetzt.
Wir informieren über unsere Angebote.
• Auf operativer Ebene vernetzen sich die Offene
Jugendarbeit der Gemeinde und der Kirchen, Mobile
Jugendberatung und Gassenarbeit (Mojuga) und die
Schule. Sie haben Antragsrecht.
• Für Austausch und Koordination auf Institutionsebene
und die Realisierung dieses Jugendleitbildes
wird ein Organ geschaffen. Dieses setzt sich aus je
zwei Vertretern der Trägergemeinden zusammen.
Dabei handelt es sich um ein Behördenmitglied und
ein Mitglied der operativen Führung.
Die Trägerschaft erlässt eine Aufgaben- und Kompetenzbeschreibung.
• Für Grundsätzliches treffen sich die Präsidien der
beteiligten Gemeinden regelmässig.
Dokumente
Autor: Isabella Wiepel     bereitgestellt: 04.05.2012     Besuche: 13 Monat