Persönlich - Reformiert sein

Monika Kaspar <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Foto:&nbsp;Lisbeth&nbsp;Grimm)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirchestaefa.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>33</div><div class='bid' style='display:none;'>5911</div><div class='usr' style='display:none;'>55</div>
Kürzlich kamen wir an einem Frauenabend auf das Tragen des Organspende-Ausweises zu sprechen. Eine Freundin verwarf für sich die Organspende, weil ihr Körper nach dem Tod unversehrt sein solle. Ein Nachfragen zeigte, dass für sie eine Organspende mit ihrem – katholischen – Glauben nicht vereinbar war. Das Gespräch wirkte nach.
Monika Kaspar,
Als Kind war ich froh, nicht wie meine katholischen Freundinnen zur Beichte gehen zu müssen. Später sah ich natürlich auch andere Aspekte der Schwesterkirche, bekam Einblick in Messen, Abdankungsrituale, verschiedene Symbole und Sakramente.

Zum Aufwachsen in der reformierten Kirche im zwinglianisch geprägten Zürich gehörten für mich nüchterne Kirchenräume und eine schlanke Liturgie. Auch wenn es im Lauf der Jahre Veränderungen und teilweise neue Gottesdienstformen gab oder da und dort auch Kerzen auftauchten, blieb das mir bekannte, vertraut und lieb gewonnene typisch Reformierte. Wenn ich in den Ferien Gottesdienste anderer Konfessionen besuche, bin ich aus sprachlichen Gründen froh um den kurzen Predigttext, aber die reichhaltige Liturgie enthält mir fremde Elemente. So komme ich nach den Ferien jeweils gern in den heimatlichen Hafen der reformierten Kirche zurück.

Am Reformiert sein ist mir wichtig, dass Dialog und selbstständiges Denken gefragt sind, die Kirchgemeinden autonom sind und Dogmen fehlen. Mitdenken und Mitgestalten sind möglich, Demokratie wird gelebt.
Ja, ich bin gern reformiert. Und Sie?

Monika Kaspar, Sozialdiakonin

Monika Kaspar
Kirchbühlstrasse 40
8712 Stäfa

044 927 10 65


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