Andreas Erni

Kirchgemeindeversammlung vom 8.9.2019 - Mandat zu Zusammenschluss-Verhandlungen

Projektablauf HoSt22<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirchestaefa.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>1070</div><div class='bid' style='display:none;'>7975</div><div class='usr' style='display:none;'>55</div>

Der Kirchenpflegepräsident Dr. Arnold Egli konnte die erfreulich Anzahl von 114 Stimmberechtigten zu dieser wichtigen Versammlung begrüssen. In Ergänzung zur ausführlichen Weisung gab er zur Einführung noch einige einleitende Informationen bevor er das Wort an den Projektleiter Frieder Furler übergab.
Alfred Ziegler,
Dieser erläuterte die Vision, dass wir zusätzlich zur „nahen“ Kirche auch offen sein wollen für die nächste Gemeinde und Generation. Es geht im „Projekt HoSt22“ nicht um uns heute. Es geht um die Kirche in der nächsten Generation. Zum Vorgehen erläuterte er, dass nach der 1. Phase der Vorabklärungen mit der Erteilung des Mandats die Phase 2 beginnen kann. Es werden Details erarbeitet und ein neues Leitbild. Da werden Kirchenmitglieder miteinbezogen. Am Ende der Phase 2 würde dann, vermutlich im Jahr 2020 an einer Urnenabstimmung über einen Zusammenschlussvertrag abgestimmt.

Die finanzielle Ausgangslage präsentierte die Gutsverwalterin Cornelia Bizzarri. Stäfa steht etwas besser da als Hombrechtikon. Mit der Wohnbaute Eich haben wir ein markant höheres Finanzvermögen, dem allerdings auch ein entsprechend höheres Fremdkapital gegenüber steht. Was das Eigenkapital betrifft, so sind beide Gemeinde gesund. Hombrechtikon hatte den Wegzug des bedeutendsten Steuerzahlers zu verkraften und ist daran, sich wieder aufzurappeln. Dass Hombrechtikon bei einem Zusammenschluss den Steuerfuss von 14% auf das Niveau von Stäfa mit 11% senkt, sollte verkraftbar sein. Sicher müssten alle Werte und Zahlen hinterfragt und entstehende Synergie genutzt werden um auch in Zukunft zu einer ausgeglichenen Rechnung zu kommen.

Peter Meier, Präsident der RPK stellte einen Antrag, dass neben dem Zusammenschluss auch alle Möglichkeiten einer systematischen Zusammenarbeit mit Hombrechtikon geprüft werden, falls der Antrag der Kirchenpflege zur Erteilung des Mandats nicht ganz abgelehnt würde.

Martin Scheidegger als Leiter des Pfarrkonvents äusserte sich kritisch zu einem Zusammenschluss, versprach aber einen positiven Entscheid solidarisch mitzutragen. Total abgelehnt wurde von der Pfarrschaft die Prüfung einer erweiterten Kooperation, die nur viele Sitzungen generieren würde.

In der nachfolgenden intensiven Diskussion wurden Argumente für und gegen einen möglichen Zusammenschluss ausgetauscht. Auch Zwingli wurde zitiert mit seinem „Tut um Gottes Willen etwas Tapferes“.

Nach einer guten Stunde konnte zur Abstimmung geschritten werden. Zuerst wurde Peter Meiers Zusatzantrag klar abgelehnt. Der Wunsch, die Schlussabstimmung schriftlich durchzuführen, wurde ganz knapp abgelehnt, so dass der Hauptantrag der Kirchenpflege zur offenen Abstimmung kam. Von den 114 Anwesenden stimmten 68 Ja, 42 Nein und 4 enthielten sich der Stimme.

Der Kirchenpflegpräsident Dr. Arnold Egli versicherte in seinem Schlusswort, dass das weitere Vorgehen in enger Zusammenarbeit mit dem Kirchenvolk erfolgen wird, damit wir später an der Urne zu einem guten Zusammenschlussvertrag Stellung nehmen können.

Die Kirchgemeinde Hombrechtikon stimmte dem Mandat zu den Zusammenschluss-Verhandlungen am Montag, 9. September mit 48 zu 6 Stimmen zu.
Bereitgestellt: 09.09.2019     Besuche: 6 heute, 34 Monat     213.144.137.52   18.206.16.123
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