reformiert.lokal 03.02 - Es scheint ein Meister am Werk zu sein, ...

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Ab Februar 2020 erscheint die bisherige Gemeindebeilage in der Zeitung reformiert. mit neuem Namen, aufgefrischtem Layout und erweitertem Inhalt. Im Zusammenhang mit dem Projekt HoSt22 werden die Gemeindeseiten von Stäfa und Hombrechtikon zusammengelegt.

Die neuste Ausgabe der Gemeindeseite reformiert.lokal der Kirchgemeinden Hombrechtikon und Stäfa finden Sie in Ihrem Briefkasten.
Sie können die aktuelle Ausgabe » hier als Online-Version lesen.

Leitartikel - Es scheint ein Meister am Werk zu sein, dass uns immer wieder ein Frühling geschickt wird.
Monika Minder
Ob es Ihnen auch so geht? Auch wenn die Winter heutzutage nicht mehr so schneereich und kalt sind wie früher, so sehne ich mich jedes Jahr danach: Die Tage werden heller und die Sonne scheint wärmer. Aus dem Boden gucken die ersten bunten Frühlingsblüher, Knospen und Blüten springen auf und frühmorgens weckt uns das fröhliche Zwitschern der Vögel – der Frühling ist da!

Wenn immer möglich nehme ich mir Zeit, dies alles in Ruhe auf mich wirken zu lassen – die leuchtenden Farben, die heiteren Laute, die Gerüche und die unnachahmlichen Lichtspiele. Im Frühling nehmen wir die Natur intensiver wahr als sonst. Fast so, als ob wir sie in den Wintermonaten ganz fest vermisst hätten. Und oft lassen wir uns selbst anstecken: Es erfasst uns ein Kribbeln und ein ungeahnter Energieschub. Es zieht uns nach Draussen, wir geniessen die frische Luft und die leuchtenden Farben, und wir spüren, wie gut uns dies tut.

Im Frühling dürfen wir aussäen und pflanzen, was wir später ernten möchten. Ein herrlicher Moment, wenn diese Kräfte auf uns wirken und wir sie spüren können. Probleme in zwischenmenschlichen Beziehungen scheinen in dieser Zeit um vieles leichter zu sein als an düsteren Wintertagen. Menschen um uns herum werden «sichtbarer», die Welt um uns weiter. Der Frühling macht uns bewusst: Schau nach vorn, es kommt etwas Neues!

Diese Worte erklingen aber nicht nur von irgendeinem «Frühlings-Boten». Ein Gottesmann, der vor zweieinhalb tausend Jahren in Israel lebte, übermittelte seinem Volk ähnliche Worte (Jesaja 43,19): «Schaut nach vorne, denn ich will etwas Neues tun! Es hat schon begonnen, habt ihr es noch nicht bemerkt?» Jesaja möchte damit sagen: «Schaut euch um, denn Gott tut etwas!» Auch wenn Kirche heutzutage für viele eher für «Tradition» und «Stillstand» steht, war und ist Gott ständig dabei, Neues zu schaffen.

Es ist gut, nach vorne zu schauen und das in der hoffnungsvollen Erwartung, dass Gott Neues aufgehen lässt. In diesem Sinne freue ich mich über den Frühling und auf das, was Gott für uns wachsen lassen möchte.

Marlies Hess, Kirchenpflege Hombrechtikon

Hess, Marlies
Marlies Hess
Oetwilerstrasse 35
Gunten 6
8634 Hombrechtikon



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