Stäfner Gebet zum Dämmerungsläuten

Fotolia_78531633_Subscription_Monthly_XXL<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirchestaefa.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>877</div><div class='bid' style='display:none;'>8382</div><div class='usr' style='display:none;'>413</div>
Christen glauben nicht an die Machbarkeit aller Dinge. Aber sie glauben an einen allmächtigen Gott. Dieser Glaube vermittelt Geborgenheit. Darum wenden wir uns an diesen Gott mit der Bitte, den Coronavirus einzudämmen und unsere Mitmenschen vor gedankenloser Unvorsichtigkeit einerseits und vor panischer Angst andererseits zu bewahren.
An jedem Tag läuten bei Dämmerung unsere Stäfner Kirchenglocken. Bis zum 10.04. ist dies um 19.00 Uhr und ab dem 11.04. um 20.00 Uhr.
Wir laden alle Mitbürger und Mitbürgerinnen ein, zu Beginn dieses Dämmerungsläutens von daheim aus das unten abgedruckte Gebet mitzusprechen. Es wurde vom Kirchenrat der Reformierten Kirche Zürich verfasst und den Kirchgemeinden zum Gebet anbefohlen.
Ein täglich wechselndes kurzes Abendgebet findet sich auch auf der Homepage unserer Landeskirche unter: https://www.zhref.ch/abendgebet
Michael Stollwerk,
Gebet
„Ewiger Gott, in dieser Zeit der Bedrohung durch ein neues lebensgefährdendes Virus wenden wir uns an Dich mit der Bitte, dass Du unser Gebet erhörst.

Wir legen Dir alle unsere Lieben und Bekannten ans Herz, die von einer Krankheit und von Gebrechlichkeit heimgesucht wurden. Lege Deinen schützenden Mantel um sie.

Wir beten auch für die Gesunden, die mit beiden Beinen im Leben stehen. Gib ihnen das Sensorium für die Bedürfnisse der kranken Menschen und die Kraft, dort zu handeln, wo Menschen sie brauchen.

Wir beten für alle, die behandelnd, pflegend, begleitend an der Seite von Kranken stehen und dabei oft an die Grenzen ihrer eigenen Gesundheit gehen. Stärke sie für die Herausforderungen, denen sie sich stellen. Wir danken dir für sie alle!

Wir sind beunruhigt von der Schnelligkeit mit der sich das Virus unter uns ausbreitet.
Gib den Verantwortlichen in Regierungen und Behörden die nötige Weisheit im Treffen der Entscheidungen, und uns allen die nötige Besonnenheit. Lass uns als Gesellschaft zusammenstehen und solidarisch bleiben.

Und schliesslich wollen wir nicht vergessen, dass in vielen Ländern die Menschen Krankheiten viel ungeschützter ausgeliefert sind als wir. Unser Gebet verbindet uns mit ihnen und erinnert uns, dass ihr Elend uns nicht gleichgültig bleiben darf.

Ewiger Gott, wir vertrauen uns Dir an und wir tun dies mit den Worten, die Du uns zu beten gelehrt hast:
Unser Vater…“