HoSt22 - Kurz&Knapp

<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirchestaefa.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>1070</div><div class='bid' style='display:none;'>9087</div><div class='usr' style='display:none;'>55</div>
Sie haben in diesen Tagen die Abstimmungsunterlagen mit der umfassenden Weisung zum Zusammenschluss der beiden Kirchgemeinden Hombrechtikon und Stäfa erhalten. In diesem Dokument wird "Kurz&Knapp" erklärt um was es den beiden Kirchenpflegen in dieser Abtimmung geht.
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Verankert und innovativ gestalten wir den Wandel

Mit dem Zusammenschluss von Stäfa und Hombrechtikon verfolgen wir drei Ziele:

  • Wir bündeln unsere Kräfte: z.B. in der Konfirmationsarbeit oder im Gottesdienst (Kanzeltausch).
  • Wir wagen Neues: z.B. im Projekt «partizipative Jugendarbeit» (unterstützt vom Kirchenrat mit 20 Pfarrstellenprozenten).
  • Wir bewahren Bewährtes: z.B. Gottesdienste am Sonntagmorgen an beiden kirchlichen Orten und Pflege des kirchenmusikalischen Lebens vor Ort.


Eine Kirchgemeinde mit Zukunft braucht eine vernünftige Grösse

Eine Kirchgemeinde ist eine öffentlich-rechtliche Einrichtung. Die Anforderung an ihre Professionalität steigt. Das betrifft alle kirchlichen Berufe – auch Leitung, Verwaltung und Haushaltsführung. Es braucht vertieftes Fachwissen für immer komplexere Abläufe. Um professionell zu bleiben und um sorgsam zu haushalten, benötigen wir eine sinnvolle Gemeindegrösse. Sie dürfte durch den Zusammenschluss von Stäfa und Hombrechtikon für die nächsten zwanzig Jahre gesichert sein. Professionalität, Qualität und Effizienz machen uns fit für die Zukunft.

Zusammenschlüsse sind die nachhaltige Form von Kooperationen

Seit 2014 haben 80 von 180 Kirchgemeinden im Kanton Zürich entschieden, sich mit anderen Kirchgemeinden zusammenzuschliessen. Ein Hauptgrund ist die rückläufige Anzahl ihrer Mitglieder. Seit 2005 ist die Zahl der Reformierten in Stäfa und Hombrechtikon um 14 % zurückgegangen. Die Wohnbevölkerung ist im gleichen Zeitraum um 16 % gewachsen. Daraus ergibt sich eine Differenz von rund 30 %. Es ist uns wichtig, dass wir auch in Zukunft ein vielfältiges Angebot für alle Gemeindemitglieder anbieten können. Die Reorganisation zu einer grösseren Einheit ist ein guter Schritt in diese Richtung.

Der Zusammenschluss ist bezahlbar und lohnt sich

Das Finanzmodell für eine zusammengeschlossene Gemeinde zeigt:
  • Einsparungen von durch Wegfall von Doppelspurigkeiten und Nutzung von Synergien
  • einen geringeren Ertrag durch die Angleichung der Steuerfüsse auf 11 %
  • nachhaltige Ertragsüberschüsse.

Der Zusammenschluss lohnt sich:
  • Die Gemeindegrösse erlaubt künftig wirtschaftlicheres Haushalten.
  • Die unterschiedlichen Gemeindekulturen bereichern sich gegenseitig.
  • Das theologische Profil in einem grösseren Pfarrteam wird vielfältiger.

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