reformiert.lokal 04.01 - Ins Leben geliebt

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Bitte beachten Sie, dass in der aktuellen Version des reformiert.lokal 04.01 die Angaben auf dem Stand bei Redaktionsschluss per 15. März 2021 beruhen. Bitte vergewissern Sie sich auf unserer Website, ob die Gottesdienste und Veranstaltungen durchgeführt werden können. Besten Dank für Ihr Verständnis.

Die neuste Ausgabe der Gemeindeseite reformiert.lokal der Kirchgemeinden Hombrechtikon und Stäfa finden Sie in Ihrem Briefkasten.
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Leitartikel - Ins Leben geliebt

Seit mehr als einem Jahr ist vieles auf unserer Welt stillgelegt, wie tot.

Beziehungen sind zur Distanz verdammt, Menschen in Heimen isoliert, andere sind ohne das Beisein ihrer Lieben gestorben. Die Zeit rieselt davon, allen wird etwas gestohlen: Kindern das sorgenlose Spielen, Jugendlichen das ausgelassene Feiern, manch Erwachsenen die Arbeitsstelle, älteren Menschen womöglich ihre letzte aktive Zeit.

Es gibt ihn, den Tod mitten im Leben. Den Stillstand, die erdrückenden Sorgen, die seelische Not – die Gräber mitten im Leben. Und es gibt ein Grab für jede und jeden am Ende des Lebens.

Und es gibt Ostern, das Fest der Auferstehung Christi.

Letztes Jahr durften wir Ostern nicht gemeinsam feiern, nicht einmal in Jerusalem oder in Rom fanden öffentliche Ostergottesdienste statt. Eindrücklich waren die Bilder vom Papst in einem bis auf wenige Leute leeren Petersdom. Das gab es wohl noch nie, selbst in Kriegszeiten wurden an Ostern Gottesdienste gefeiert.

Dieses Jahr feiern wir das Fest der Auferstehung und wir freuen uns besonders darauf. Ostern feiern heisst nämlich, auf Christus zu schauen, der das Grab überwunden hat. Seine Auferstehung bedeutet, dass Gottes Liebe das letzte Wort hat und nicht die Gräber im Leben oder am Ende des Lebens. Jesus selbst hat die Grabeserfahrung gemacht: im Leben und am Ende des Lebens. Im Leben durch Ausgrenzung, Verleumdung, Verrat und Folter. Er hat den Tod erfahren und wurde begraben. Aber Christinnen und Christen bekennen seit zwei Jahrtausenden einen Gott, der immer wieder in die Gräber der Menschheit hinabgreift und uns aus unseren Gräbern auferstehen lässt, indem er uns zurück ins Leben liebt. Nicht bloss aus dem letzten Grab, sondern auch aus den vielen Gräbern des Lebens, die wir uns selbst schaufeln oder die uns geschaufelt werden.

Das zu feiern und zu bekennen – und zwar in Gemeinschaft – dünkt mich dieses Jahr umso wichtiger!

Monika Götte, Pfarrerin

Sie alle sind herzlich eingeladen, an den österlichen Gottesdiensten und Veranstaltungen in Stäfa oder Hombrechtikon teilzunehmen. Bitte beachten Sie auch die Hinweise auf unserer Website und in der Tagespresse. Für gewisse Gottesdienste ist eine Online-Anmeldung erforderlich.

Monika G&ouml;tte <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Foto:&nbsp;Lisbeth&nbsp;Grimm)</span>
Pfarrerin Dr. theol.
Monika Götte
Kirchbühlstrasse 40
8712 Stäfa

044 927 10 96
079 903 00 92


Frühere Ausgaben:
Ab Februar 2020 wurde der Name der Gemeindeseiten von reformiert.stäfa auf reformiert.lokal geändert.


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