reformiert.lokal 10.02 - "Auf dass Gott ein Tätigkeitswort werde" Kurt Marti

reformiert. (Foto: Kirche Schweiz): Logo der Zeitung reformiert.
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Die neuste Ausgabe der Gemeindeseite reformiert.lokal der Kirchgemeinden Hombrechtikon und Stäfa finden Sie in Ihrem Briefkasten.
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Leitartikel: "Auf dass Gott ein Tätigkeitswort werde" Kurt Marti

Im Diakoniekonzept der reformierten Kirchgemeinde Stäfa aus dem Jahr 2014 kann man nachlesen: «Sie – die Freiwilligen – können Brücke sein zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Pfarrpersonen und der Gesellschaft. Sie sind Sensoren, die anzeigen, wenn es in der Gesellschaft «brennt» und pflegen wertvolle Kontakte zu Mitmenschen im Sinne der Diakonie».

Dies ist eine trockene und zugleich anspruchsvolle Formulierung für die Aufgaben, die wir in unserer Kirchgemeinde seit vielen Jahren als Selbstverständlichkeit übernommen haben. Angefangen hat dies sicher schon in unseren Jugendjahren als Leiter der Jungen Kirche und als Sonntagschullehrerin und Jahre später merkten wir in unserem Hauskreis, wie wichtig für uns das Miteinander in einer Kirchgemeinde ist. Es war und ist in erster Linie eine Freude und Befriedigung für uns selbst; wir lernen immer wieder neue Leute kennen, festigen die Beziehungen zwischen den alten Bekanntschaften und sehen aus nächster Nähe, was in unserer Kirchgemeinde für den Zusammenhalt der Gemeinde getan wird. Das Aufbaulager, der Besuchsdienst Va bene, die Sunntig-Suppe und der Kirchenkaffee, Anlässe, herausgepflückt aus dem bunten Strauss von Angeboten unserer Kirchgemeinde, kennen wir persönlich und freuen uns immer, wenn wir da mitarbeiten können.

Was wir besonders schätzen als Freiwillige, ist die Art und Weise, wie wir von den Mitarbeiter*innen der Kirchgemeinde begleitet werden. Es werden Weiterbildungen und Aussprachen angeboten und die anfallenden administrativen Arbeiten werden professionell erledigt. Das gibt uns das Gefühl, zugehörig zu sein und gleichzeitig stehen wir in der Verantwortung der Kirchgemeinde gegenüber; sie ist uns – wenn Sie so wollen – eine Art Heimat geworden und es ist uns nicht gleichgültig, wohin das Schiff, das sich Gemeinde nennt, steuert.

Freiwilligenarbeit im Gegensatz zur bezahlten Arbeit hat in unserer Gesellschaft einen festen Platz, unzählige Anlässe könnten ohne Freiwillige gar nicht durchgeführt werden. Freiwilligenarbeit ist direktes soziales Handeln und die gegenseitige Anteilnahme, das gemeinsame Lastentragen sind Aufgaben, die wir Christen übernommen haben. Seien Sie, liebe Leserin, lieber Leser, versichert, dass die Freude und die Wertschätzung, die wir in unserer Arbeit immer wieder erfahren, dieses «Lastentragen» bei weitem übersteigt.
Verena und Felix Zeller

Frühere Ausgaben:
Ab Februar 2020 wurde der Name der Gemeindeseiten von reformiert.stäfa auf reformiert.lokal geändert.


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