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Freiwillig zupacken - das Aufbaulager 2014

Aufbaulager 2014 Baustelle Furna<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirchestaefa.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>617</div><div class='bid' style='display:none;'>4651</div><div class='usr' style='display:none;'>171</div>

Aufbaulager 2014 Baustelle Furna

31 Personen haben während dem siebentägigen Aufbaulager der Reformierten Kirchgemeinde Stäfa ermöglicht, dass auf zwei Baustellen im Prättigau rund 750 Arbeitsstunden investiert werden konnten.
Heinz Wilhelm,
Das traditionelle und seit Jahrzehnten durchgeführte Aufbaulager der Kirchgemeinde wurde erstmals vom Sozialdiakon Heinz Wilhelm organisiert. Sein Fazit am Abschlusstag: „Ich bin glücklich über die gelungene Woche, über den grossen Baufortschritt auf den Bauernhöfen in Furna und Seewis, über die tolle Gemeinschaft unter den Mitwirkenden und über den unfallfreien Verlauf dieser Woche.“

Die anstehenden Arbeiten wurden von diversen Stäfner Firmen mit Manpower unterstützt: Firma Egli/Bedachungen, Firma Weber AG/Sanitäre Anlagen und Installationen, Firma Schmalz/keramische Wand- und Bodenbeläge. Werkzeug, Bohrmaschinen und Schutzhelme stellten die Firmen Bernauer/Elektroinstallationsgeschäft und Müller AG/Maschinenbau zur Verfügung.
Diese fachliche und materielle Unterstützung - zusammen mit einem namhaften finanziellen Beitrag der Linsi-Stiftung - ermöglichte einen erfreulichen Abschluss der Arbeiten.

Das Engagement der Freiwilligen – überwiegend aus Stäfa – konzentrierte sich ausschliesslich auf diejenigen Arbeiten, welche die Bauherrschaften bei den Baueingaben als „Eigenleistung“ definierten. Bei der Schlussbesichtigung der beiden Baustellen waren die Gedanken der Teilnehmer leicht gemischt: der Stolz über das erreichte Ergebnis, verbunden mit der Verwunderung, wie die Bauherren diese Arbeiten neben ihrem Tagesgeschäft (Bauernhof und Zweitbeschäftigung) innert absehbarer Frist hätten beenden können.

Der vertiefte Einblick in die Fragestellungen, Höhen und Tiefen des Lebens am Berg stärkte das Verständnis der Teilnehmenden und gab auch Antworten auf Fragen, welche während der Woche bei einzelnen Freiwilligen auftauchten: Muss man da helfen, freiwillig helfen, wenn Maschinen herumstehen, deren Einzelwert die Kosten eines Luxus-Personenwagen übersteigen?
Die Erläuterungen zu diesen Fragen gaben Antworten darauf, wo das Geld liegt, wie Finanzierungen im Bergbauernbusiness funktionieren, wie rar Ferien und längere Erholungsphasen sind, wie die beruflichen Doppelbelastungen an den Kräften und Beziehungen zehren und mit welcher grossen Liebe und Überzeugung sich die Bauern für die Zukunft der Familie, der Gegend und der Landwirtschaft engagieren.

Das Aufbaulager der Reformierten Kirchgemeinde darf sagen: wir haben Gutes getan und wir können darüber reden.

Der Bauernhof in Furna: » www.ausserbodenhof.ch
» Die Bilder der Woche
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