Abendgebet zum Dämmerungsläuten

WhatsApp Image 2020-03-27 at 15.15.10 (1)<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirchestaefa.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>395</div><div class='bid' style='display:none;'>8407</div><div class='usr' style='display:none;'>176</div>
So. 24.05.2020, 20.00 bis 20.15 Uhr
Zu Hause
Wer regelmässig betet, weiss um die enorme Kraft des Gebets. Wie viel stärker und tröstlicher wird es, wenn wir jeden Tag, auch wenn wir in unseren eigenen vier Wänden festsitzen, gemeinsam dasselbe Gebet sprechen? Der Kirchenrat hat uns ein Gebet geschenkt, das wir in diesen Wirren zusammen jeden Abend beim Dämmerungsläuten an Gott richten können. Bis zum 10.04.20 läuten die Glocken um 19.00 Uhr und ab dem 11.04. um 20.00 Uhr.

Abendgebet

Ewiger Gott, in dieser Zeit der Bedrohung wenden wir uns an Dich mit der Bitte, dass Du unser Gebet erhörst.

Wir legen Dir alle unsere Lieben und Bekannten ans Herz, die von einer Krankheit und von Gebrechlichkeit heimgesucht wurden. Lege Deinen schützenden Mantel um sie.

Wir beten auch für die Gesunden, die mit beiden Beinen im Leben stehen. Gib ihnen das Herz für die Bedürfnisse und den Schutz gefährdeter und kranker Menschen und die Kraft, dort zu handeln, wo Menschen sie brauchen.

Wir beten für alle, die behandelnd, pflegend, begleitend an der Seite von Kranken stehen und dabei oft an die Grenzen ihrer eigenen Gesundheit gehen. Und wir bitten für all jene Menschen, die sich um die Verstorbenen kümmern. Stärke sie für die Herausforderungen, denen sie sich stellen. Wir danken dir für sie alle!

Wir beten für so viele erwerbstätige Menschen, deren Existenzgrundlage vor dem Nichts steht. Ebne ihnen einen Weg, auf dem sie gehen können.

Wir beten für diejenigen, die jemanden verloren haben. Sei du ihnen nah und zeige uns, wie wir ihnen beistehen können.

Wir sind beunruhigt von der Schnelligkeit mit der sich das Virus unter uns ausbreitet.
Gib den Verantwortlichen in Regierungen und Behörden die nötige Weisheit im Treffen der Entscheidungen, und uns allen die nötige Besonnenheit. Lass uns als Gesellschaft zusammenstehen und solidarisch bleiben.

Und schliesslich wollen wir nicht vergessen, dass in vielen Ländern die Menschen Krankheiten viel ungeschützter ausgeliefert sind als wir. Unser Gebet verbindet uns mit ihnen und erinnert uns, dass ihr Elend uns nicht gleichgültig bleiben darf.

Ewiger Gott, wir vertrauen uns Dir an und wir tun dies mit den Worten, die Du uns zu beten gelehrt hast:
Unser Vater im Himmel!
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen.

Kontakt: Pfarrerin Diana Trinkner, 044 926 14 70